Pickleball die Trendsportart kommt zu uns

Es gibt durchaus Sportarten, die sich aus bereits bestehenden Sportarten ableiten. Pickleball ist hierfür ein hervorragendes Beispiel, denn das Spiel basiert im Wesentlichen auf den bereits bekannten Spielen Badminton sowie Tischtennis und Tennis. Pickleball weist jedoch merkliche Unterschiede zu diesen Sportarten auf und besticht in erster Linie durch den dynamischen Spielablauf sowie das kleinere Spielfeld.

Pickleball – Ein Spiel mit langer Tradition

Auch wenn europaweit Pickleball noch nicht so die große Aufmerksamkeit generieren konnte existiert das Spiel bereits seit dem Jahr 1965. In den Vereinigten Staaten von Amerika entwickelten drei Väter dieses Spiel, damit ihre Kinder einer neuen Beschäftigung nachgehen konnten. Mittlerweile ist Pickleball sowohl in den Vereinigten Staaten von Amerika sowie auch Kanada sehr populär und erfreut sich einer stetig wachsenden Zahl von Anhängern.

Ein wesentlicher Bestandteil des Pickleball ist der Schläger, der in unterschiedlichen Varianten verfügbar ist. Die Grundvariante besteht aus Holz, allerdings gibt es auch schon Schläger mit Wabenkern sowie Aluminium-Ausführungen. Jeder Spieler wird mit einem derartigen Schläger ausgestattet. Pickleball kann zu Zweit oder zu Viert gespielt werden. Das Spielfeld ist rund ein Drittel so groß wie ein normaler Tennisplatz oder ein Badmintonfeld. Bei der Wahl des Balles ist in erster Linie zu beachten, ob Pickleball Outdoor oder Indoor gspielt wird. Ziel des Spiels ist es, zuerst 11 Punkte für das eigene Team zu erzielen, wobei der Punkteabstand 2 Punkte betragen muss.

Der Spielablauf von Pickleball

Beim Pickleball ist es nur der aufschlagenden Seite möglich, einen Punkt zu erzielen. Es gibt zwei Aufschlagzonen. Sollte ein Spieler bzw. ein Team bei seinem Aufschlag einen Punkt erzielen, so verbleibt das Aufschlagrecht bei dem jeweiligen Spieler bzw. dem Team. Gelingt dies nicht, so wechselt das Aufschlagrecht zum Gegner. Aufgeschlagen wird immer aus einem Bereich außerhalb von der hinteren Außenlinie, die sogenannte verlängerte Seitenlinie. Ein Punkt wird erzielt, indem der Pickleball auf den gegnerischen Boden gebracht wird, ohne dass der Gegner ihn zurückschlagen kann oder wenn der Gegner den Pickleball in einen Bereich außerhalb des Spielfeldes schlägt.

ufgeschlagen wird zunächst von der rechten Spielfeldseite und ein Aufschlag ist nur dann gültig, wenn der Ball sich in der Luft befindet. Der Schläger wird dabei von unten, etwas unterhalb der Hüfthöhe, gegen den Ball geschlagen. Der Ball muss sich in die gegnerische Hälfte bewegen und dort die Non-Volley-Zone passieren. Der gegnerische Spieler bzw. das gegnerische Team darf den Ball erst nach einer einmaligen Bodenberührung zurückschlagen. Erst ab dem zweiten Ballwechsel sind Volleyschläge, bei denen der Ball den Boden nicht berührt, zulässig.

Wenn ein Ball von dem Spieler, der nicht das Aufschlagsrecht hatte, ins Netz befördert wird, gibt es einen Punkt für den aufschlagenden Spieler bzw. das aufschlagende Team. Sollte der aufschlagende Spieler bzw. das aufschlagende Team den Ball ins Netz befördern wechselt das Aufschlagsrecht zum Gegner. Bälle, die das Netz streifen aber dennoch ins gegnerische Feld gelangen, sind gültig.